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Eierkuchen-Grundrezept

Zutaten für 2 Erwachsene und 2 Kinder

  • 200 Gramm Mehl
  • 570 Milliliter Milch
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 5 Eier
  • zerlassene Butter
  • evtl. geriebene Haselnüsse

Zubereitung

Mehl, Milch und Zucker verrühren, Teig quellen lassen, zuletzt die Eier unterrühren. Am Ende geklärte Butter zugeben, dann braucht es kein Fett. Diesen Teig nun löffelweise in eine Pfanne abbacken.

Wer einen luftigeren Pfannekuchen möchte, ersetzt einen Teil Milch durch Sprudelwasser. Wen ein bröckeliger Pfannkuchen nicht stört, nimmt einen Teil Sahne. Wer keinen Zucker möchte, süßt mit Sirup, Saft oder mengt Bananen in den teig.

Grundsätzliches

Je zähflüssiger und dicker der Teig ist, desto dicker werden die Pfannekuchen. Je mehr Eier, desto saftiger der Pfannekuchen – desto leichter zerbricht er beim Wenden oder Aufrollen. Je mehr Mehl, desto elastischer der Pfannekuchen – desto zäher aber auch im Geschmack. Dagegen kann man Eischnee unterheben oder wenig Backpulver ins Mehl mischen.

Wichtige Grundregeln

Immer erst das Mehl mit der Flüssigkeit mischen und ausquellen lassen – dann erst die verquirlten Eier unterrühren! Die Pfanne so erhitzen, bis es leicht raucht – der Teig muß zischen, wenn er in die Pfanne kommt!

Gnoccisalat

Zutaten für 2 Personen

  • eine Packung fertige Gnocchis (z.B. von Pfanni)
  • eine Packung Cherrytomaten
  • 2 Packungen Mozarella
  • ein Bund oder Topf Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Gnocchi nach Packungsangabe kochen, in eine Schüssel geben. Während dessen die Cherrytomaten in Hälften schneiden und den Mozarella stückeln. Wenn die Gnocchi ein bisschen abgekühlt sind, alles miteinander vermengen und Olivenöl nach Geschmack dazu geben. Mit gezupftem Basilikum, Salz und Pfeffer würzen.

Panna Cotta

Zutaten

  • 500 Gramm Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 60 Gramm Zucker
  • 2 Blatt weiße Gelantine

Zubereitung

Zuerst die Gelantine in etwas Wasser aufweichen. Die Vanilleschote aufschneiden und mit der Messerspitze das Mark herauskratzen. Die Sahne mit der Vanilleschote, dem Vanillemark und dem Zucker aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote entfernen und die ausgedrückte Gelantine einrühren. Dann die heiße Masse entweder in kalt ausgespülte Förmchen gießen, damit man sie später stürzen kann, oder direkt in die Dessertschälchen geben. Dazu schmecken am besten Fruchtsoßen – kann man natürlich auch selbst machen, indem man Obst mit etwas heißem Wasser püriert und nach Geschmack Zucker zufügt

Steak mit Pommes und Zwiebel-/Champignonpfanne

Zutaten

  • 2 Steaks (ca. 1 cm dick, z.B. Rumpsteak)
  • Pommes
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Dose Champignons ganz

Zubereitung (des Steaks):

Ca. eine halbe bis zu eine Stunde vor der Zubereitung empfiehlt es sich, das Fleisch aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit es eine normale Temperatur erreicht.

Anschließend sollte das Fleisch kurz unter fließendem Wasser abgewaschen und sehr trocken getupft werden. Das Fleisch darf vorher auf keinen Fall gewürzt werden und am besten für das Braten kein Öl verwenden.

Die Pfanne stark erhitzen. Sie ist heiß genug, wenn Wassertropfen anfangen zu “tanzen”. Je nach dem wie dick die Steaks sind, so lange müssen sie pro Seite gebraten werden. Bei 1 cm dicke, 1 Minute pro Seite, 2 cm dicke, 2 Minuten pro Seite und so weiter. Es empfiehlt sich nachzumessen – ohne Witz. Während des Bratens den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Sind die Steaks von beiden Seiten angebraten aus der Pfanne nehmen und zum Ruhen in Alufolie eingewickelt in den vorgeheizten Backofen legen. Wie lange richtet sich hier auch nach der Dicke der Steaks: Pro cm 4 Minuten.

Vor dem Servieren nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen und noch einige Minuten ruhen lassen. Selbst gemachte oder gekaufte Kräuterbutter dazu rundet den vollen Geschmack perfekt ab.

Rosenkohl-Maronen-Speck-Pfanne

Zutaten

  • 750 g (1 Bund) Rosenkohl
  • ½ unbehandelte Zitrone
  • 200 g Maronen
  • 200 g geräucherter Speck (z.B. Tulip Baconstreifen)
  • 1 TL Öl
  • ½ frische Ingwerknolle
  • etwas Muskat
  • etwas Chilipulver
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Rosenkohl putzen und zusammen mit der in Scheiben geschnittenen Zitrone 10 Minuten in Salzwasser kochen. Maronen halbieren. Speck ggf. würfeln. Ingwer reiben.

Wenn der Rosenkohl fertig gegart ist, Öl in einer Pfanne erhitzen und den Speck anbraten. Rosenkohl und Maronen dazu geben, alles mit Salz, Pfeffer, Muskat, Ingwer und Chilli würzen – fertig.

Kürbissuppe

Zutaten

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 750 ml Brühe
  • 1 große Ingwerknolle
  • 1 Teelöffel Curry
  • 1 Teelöffel Harissa
  • 1 Teelöffel Cumin
  • 1 Becher Sahne

Zubereitung

Hokkaido-Kürbis waschen, evtl. schadhafte Stellen wegschneiden und zerteilen, Kerne entfernen, den Rest in ca. 1,5-2 cm große Würfel schneiden.

Eine Zwiebel würfeln und andünsten, salzen, Kürbis dazugeben.

750 ml Brühe angießen und den frischem Ingwer (gerieben oder kleingeschnippelt), bis zu 1 TL Curry, bis zu 1 TL Cumin, frischen Pfeffer aus der Pfeffermühle, Harissa, bis zu ½ TL Salz und 1 EL Zucker (wichtig!) dazugeben.

Die Suppe wird recht sämig und ist fertig, wenn die Schale weich ist, nach ca. 20-25 Minuten. Vorsichtig pürieren – die Flecken sind hartnäckig. Wer Suppe mit Biss mag, püriert nicht. Abschmecken mit 1 Becher Sahne.

In diesem Süppchen schwimmen gerne Krabben oder Lachs, auch Schinkenwürfel würden passen…

Risotto mit Pfifferlingen

Zutaten

  • 250 g Risottoreis
  • 100 g Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • 300 g Pfifferlinge
  • 1 Bund Petersilie
  • 0,25 Liter Weißwein
  • 1 Liter Gemüsebrühe

Zubereitung

Pfifferlinge putzen, Parmesan reiben, Zwiebeln, Knoblauch und Petersilie klein hacken. Zwiebel in Öl anschwitzen, Knoblauch dazu geben, wenn beides glasig ist, die Pilze hinzugeben.

Nach einiger Zeit den Risottoreis dazu, kurz einkochen lassen und mit Weißwein auffüllen, alles einkochen und nach und nach mit Gemüsebrühe auffüllen, dabei immer wieder gut durchrühren. Ca. 18. Minuten.

Kurz bevor das Risotto ganz fertig ist ca. 100g Parmesan unterheben und die Petersilie hinzugeben. Zum Servieren frischen Pfeffer darüber reiben.

Risotto alla Milanese

Zutaten für 4 Personen

  • 400 g italienischer Risottoreis
  • 1 Zwiebel
  • 4 EL Butter
  • 1 l heiße Gemüsebrühe (Instant)
  • 100 ml Weißwein
  • 2 g Safranfäden
  • Salz und Pfeffer
  • 50 g frisch geriebener Parmesan

Zubereitung

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. 2 EL Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Den Reis zugeben und unter ständigem rühren glasig werden lassen. Den Wein angießen und alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Etwa 3 Schöpfkellen der Gemüsebrühe angießen und unter rühren einköcheln lassen. Dann die restliche Brühe angießen und bei schwacher Hitze den Reis ausquellen lassen. Er ist fertig, wenn er eine leicht suppige Konsistenz bekommt, aber noch einen bissfesten Kern hat. Das dauert etwa 20 – 25 Minuten. Bissprobe machen!

Die Safranfäden in etwas warmem Wasser auflösen und in des Risotto rühren. Zum Schluss die restliche Butter und den Parmesan unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Couscous à la Bremerhaven

Zutaten für 4 Personen

  • 500g Ferrari-Couscous
  • 1 Liter Wasser je 500g Couscous
  • 3 Möhren
  • 1 Kohlrabi
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Paprika
  • 1-2 Chili
  • Auch möglich: Zuccini, 1 Kartoffel
  • Kichererbsen, eventuell dicke Bohnen
  • 140 g Tomatenmark
  • Harissa
  • Salz, Pfeffer, Cumin
  • Olivenöl
  • Fleisch je nach Personen: Hühnerbeine, Merguez, Lamm

Zubereitung

  • Couscous in einer Schüssel mit einem Gläschen Wasser vermischen – es wird hart.
  • Gemüse in essbare Stücke schneiden.
  • Fleisch mit Salz, Pfeffer, Cumin würzen.
  • Olivenöl im Couscous-Topf erhitzen
  • Fleisch darin anbraten (bei viel Fleisch eventuell auch in einer Extra-Pfanne)
  • Tomatenmark und Harissa zugeben
  • Möhren und Kohlrabi zugeben
  • Wasser (1l je 500g Couscous) zugeben
  • Mit Pfeffer, Salz (ca. 2-3 TL), Cumin würzen
  • Bei starker Hitze zum Kochen bringen
  • Couscous-Sieb drübersetzen
  • Bei mittlerer Hitze für 25-30 Minuten garen
  • Nach ca. 10 Minuten Zwiebeln und Kartoffeln mit in den Topf tun
  • Nach ca. 15 Minuten Paprika, Zuccini und Chili-Schoten
  • Kurz vor Ende Kichererbsen und dicke Bohnen (sind schon gar, müssen nur noch erwärmt werden)
  • Abschmecken
  • Mit Deckel auf dem Couscous wird er weicher, ohne Deckel härter
  • Das Couscous wird erst richtig weich, wenn es mit der Sauce vermischt wird.

Kalbsrouladen

Zutaten

  • 80 g Champignons1 Schalotte oder Zwiebel
  • 4 EL Öl
  • 25 g grüne Oliven ohne Stein
  • 100 g Ricotta
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2-3 Kalbsschnitzel
  • 1 (rote) Zwiebel
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Brühe
  • ½ Dose weiße Bohnen (ca. 200 g)
  • 75 ml Schlagsahne
  • 1 El Paniermehl

Zubereitung

Die Champignons waschen und mit der Schalotte in der Küchenmaschine fein hacken und dann unter Rühren in 1 EL des Öls etwa 3 bis 4 Minuten farblos anschwitzen, bis keine Flüssigkeit mehr austritt.

Die Oliven hacken, in einer Schüssel mit dem Ricotta, dem Paniermehl und den Champignons mischen, salzen und pfeffern.

Die Schnitzel nebeneinander auf die Arbeitsfläche legen und leicht mit Salz und Pfeffer würzen. Die Füllung auf ihnen verteilen, die Schnitzel an den Rändern einklappen und zu Rouladen aufwickeln. Mit Nadeln oder Zahnstochern fixieren.

Die rote Zwiebel in feine Würfel schneiden. Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Rouladen darin rundherum scharf anbraten. Herausnehmen und die Zwiebelwürfel hineingeben. Mit dem Wein und der Brühe ablöschen, Rouladen wieder in die Pfanne geben und zugedeckt 30 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren.

Die Bohnen kalt abspülen und nach 25 Minuten Garzeit mit der Sahne in die Pfanne geben. Die Nadeln am Ende der Garzeit entfernen und die Soße mit Salz und Pfeffer würzen.